Weltweites Eisenvorkommen

In der Reihe der sogenannten relativen Elementhäufigkeit im Universum, bezogen auf Silicium, steht Eisen an der neunten Stelle. Bei einer Fusion, einer Verbindung, von sogenannten höheren Elementen wird ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Energie mehr freigesetzt, sondern sie müsste zusätzlich aufgewendet werden. Aus diesem Grund endet die Fusion der Elemente bei den Sternen beim Eisen. Die sogenannten Supernovaexplosionen sind unter anderem dafür verantwortlich, dass die Materie verstreut wird, die im Stern entstanden ist. Bei diesen entstehen auf endotherme Weise schwere Elemente.

Eisen – ein häufig anzutreffendes Metall

Aber auch bei der Reihenfolge der Elementhäufigkeit nach dem Anteil an Masse ist das Eisen sehr vertreten. Mit 28,8 Prozent steht Eisen an der zweiten Stelle des Gesamtanteils der Erde. Mit 4,70 Prozent nimmt es die vierte Stelle bei der Erdhülle ein und besetzt mit 5,63 Prozent zudem ebenfalls die vierte Stelle bei der kontinentalen Erdkruste. Im Vergleich wird deutlich, dass es im Wasser seltener vorkommt. Im Meerwasser ist Eisen pro Liter nur zu 0,002 mg enthalten.

Zusammen mit dem bekannten Nickel ist das Eisen wohl vom gesamten Erdkern der Hauptbestandteil. Das Erdmagnetfeld befindet sich im äußeren Kern. Es wird davon ausgegangen, dass dieses Feld von flüssigem Eisen ausgeht. Dies soll wohl von thermischen Kräften angetrieben sein.

Raseneisenstein und auch sogenannte offenliegende Erze sollen die ersten Vorkommen von Eisen sein, die damals abgebaut wurden. Heute wird im Gegensatz in der Regel Magneteisenerz mit vierzig Prozent abgebaut. Das Hämatit stellt das bedeutendste Mineral für die Eisengewinnung dar. Die Bandad Inron Formations werden auch als BIF bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Eisenerz in gebänderter Form oder auch sogenanntes Bändererz. Hier lassen sich die größten und umfangreichsten Eisenerzvorkommen erkennen. Bezeichnet werden diese BIF auch als Itabirit oder auch Takonit. Das Eisen ist allerdings in Mineralien, wie zum Beispiel Magnetit und Hämatit, am meisten enthalten.

Eisen in der Medizin und Biologie

Das Eisen kommt als Mineral in der Chemie und auch Biologie durchaus häufig vor. Als Mineral wird es auch in der Medizin sehr oft eingesetzt, um Menschen von einigen Mangelerscheinungen zu kurieren. Hierbei erhalten sie Eisen oftmals in Form von Tabletten verschrieben und müssen dies regelmäßig einnehmen.