Wasserführender Kamin – absolut energieeffizient

Eine interessante Art zum Energie- und somit auch Geldsparen stellt der wasserführende Kamin dar. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Themokamin. Für ihn spricht die Option, den gesamten Wohnraum günstig beheizen zu können. Möglich ist auch, zumindest teilweise, die Erhitzung des Brauchwassers. Dies ist zu überdenken, auch wenn er in der Anschaffung sicherlich auf den ersten Blick ein wenig teurer erscheint.

Betrieben werden kann der wasserführende Kamin mit Holz oder auch Briketts. Um tatsächlich Energie sparen zu können, sollte unbedingt ein sogenannter Pufferspeicher zusätzlich aufgestellt werden. Dies wird auch von den Herstellern unbedingt empfohlen. Der Speicher sammelt die Energie, die durch die Befeuerung des Kamins entsteht und ohne Speicher ungenutzt entweichen würde. Zusätzlich würden die Verbraucher unnötig viel Geld für anderweitige Energie ausgeben. Die überschüssige Energie, die in dem Speicher aufgefangen und gesammelt wird, kann aus anderen Bereichen des Hauses gezielt abgerufen und genutzt werden. Diese Variante ist zudem sehr umweltfreundlich und ermöglicht Eltern somit auch eine Vorbildfunktion für nachfolgende Generationen. Interessant ist, dass pro Kilowatt ca. 55 Liter Speichervolumen gerechnet werden, damit effizient geheizt werden kann.

Fußbodenheizung und ein Solarsystem

Sehr interessant ist die Tatsache, dass der wasserführende Kamin auch als Alleinsystem nutzbar ist. Möglich ist aber auch, diesen mit weiteren Heizsystemen zu verbinden. In Frage kommen hier die Fußbodenheizung und ein Solarsystem. Auf diese Weise ist der Energiespareffekt nahezu optimal genutzt worden. Der Kamin wärmt den Raum, in dem der Kamin aufgestellt wurde, mit Strahlungsenergie durch die große Scheibe, von der aus zudem das Feuer beobachtet werden kann. Andere Räume werden durch Radiatoren oder die Fußbodenheizung erwärmt. In der Regele ist der Brennraum groß genug, um Holzscheite mit einer Größe von 60 cm zu verbrennen.

Der wasserführende Kamin ist in den Betriebskosten weitaus günstiger als eine Öl- oder auch Gasheizung. Allerdings kann diese Ersparnis erst dann solide ausgerechnet werden, wenn die Verbraucher ihren individuellen Verbrauch kennen. Zudem hängt die Ersparnis auch von den Faktoren Wärmebedarf und Dämmung des Hauses ab. Um einen möglichen individuellen Bedarf zu errechnen, sollte bedacht werden, dass ein Raummeter ausgelegt mit trockenem Buchenholz einen Gegenwert von ca. 240 Litern herkömmlichen Heizöl aufweist. Bei Fichtenholz sind es dagegen nur noch 150 Liter. Dies sollte auch bedacht werden, damit die Wahl für das richtige Holz getroffen wird und die Ersparnis noch höher ausfallen kann. Wichtigste Grundregel ist immer, dass erst das trockene Holz dem gewünschten Effekt bringt. Ist das Holz noch feucht, kann es einige Folgeschäden für die Anlage und die Umwelt mit sich bringen. Der Ofen könnte stark verrußt werden und die Umwelt würde unnötig belastet werden, durch den starken Qualm, der auftreten würde.