Verwendung der Kamin- und Ofenzange

Zum Kamin- und Ofenbesteck gehört auch die Kaminzange. Sie erfüllt wichtige Aufgaben. Der Hauptzweck besteht darin, das Brennmaterial in den Brennraum zu befördern. Dabei hilft die Zange einerseits, da man sich nicht an Kohle oder Briketts schmutzig macht. Anderseits herrschen im Brennraum hohe Temperaturen und die Verbrennungsgefahr ist nicht zu unterschätzen – mit einer Ofenzange hingegen schafft man beim Nachlegen den nötigen Sicherheitsabstand zum Brennofen und kann die Gefahr einer Verbrennung vermindern.

Nur mit der richtigen Größe klappt es gefahrlos mit dem Nachlegen

Wie auch das andere Zubehör für den Kamin, sollte die Zange in ihren Ausmaßen der Größe des Brennraums angepasst sein. Mit einer zu kurzen Zange lässt sich das Brennmaterial schlecht positionieren. Eine zu lange Zange ist hier eher unproblematisch. Sie sollte allerdings bei kleinen Brennräumen, und vor allem kleinen Öffnungen, nicht zu groß dimensioniert sein. Wenn beide Griffe zu weit auseinandergehen ist das Arbeiten in schmalen Öffnungen schwierig.

Die Kamin- und Ofenzange kann ebenfalls eingesetzt werden, um das Brennmaterial im Ofen anders zu positionieren oder umzuschichten. Teilweise sind die Funktionen eines Schürhakens mit der einer Kaminzange vergleichbar.

Auf die Hitzebeständigkeit einer Ofenzange kommt es an

Die Kamin- und Ofenzange kann ihre Aufgaben nur erfüllen, wenn sie aus dem passenden Material hergestellt wurde. Dies sollte nicht brennbar sein. Üblicherweise wird hier Metall – beispielsweise Edelstahl, Guss oder Eisen -verwendet. Es gibt auch lackierte Zangen, wobei hier umso mehr auf die Hitzebeständigkeit geachtet werden muss, da der Lack sonst bereits bei den ersten Nutzungen abplatzen könnte.

Eine geeignete Kamin- und Ofenzange sollte zudem passend zum jeweiligen Brennstoff gewählt werden. Für einen Pelletofen ist die Zange vermutlich entbehrlich. Die kleinen Pellets lassen sich wesentlich besser mit einer Schaufel oder Schütte befördern. Bei allen anderen Brennstoffarten, ob Holz oder Holzkohle, Kohle, Briketts oder Eierkohlen, ist eine Zange jedoch das Mittel der Wahl. Man sollte bei der Auswahl beachten, dass das Brenngut in der Regel unterschiedliche Größen hat. Holz lässt sich mit kleinen Zangen, die nicht weit auseinandergehen, nicht fassen. Bei Briketts dagegen, hier als Beispiel betrachtet, muss die Zange wiederum kleiner schließen, um das Brenngut sicher festhalten zu können, bis es an Ort und Stelle platziert ist.

Auch eine Kaminzange möchte gutaussehen

Beim Design der Kamin- und Ofenzange stehen dem Verbraucher einige Modelle aus einer umfangreichen Auswahl, die am Markt erhältlich ist, zur Verfügung. Ob schwarz, silbern oder anthrazit, ob Edelstahl oder Eisen, ob Metall- oder Holzgriff, die Auswahl ist nahezu unbegrenzt. Billigangebote sollte man jedoch immer kritisch betrachten. Denn, anders als die anderen Teile des Kaminbestecks, verfügt die Kamin- und Ofenzange über eine gewisse Mechanik, bei der sich eine schlechte Qualität oftmals negativ auswirkt. Betroffen ist hier besonders das Gelenk der Zange.