Speicherofen – Strahlungswärme ist seine Stärke

Ein Speicherofen zählt zum Grundofen, der – klarerweise – als Hauptfunktion die produzierte Wärme speichert und gleichmäßig wieder abgibt. Das Prinzip der langsam abgebenden Strahlungswärme funktioniert durch einen keramischen oder aus Naturstein bestehenden Speicherkern.

Wärmeeffiziente Speicheröfen funktionierten schon vor Jahrhunderten

Ein Speicherofen besteht aus einer geschlossenen Feuerstelle, die von beispielsweise Schamott-Steinen, Kacheln oder Speckstein ummauert ist. Die Wärme die durch das brennende Feuer entsteht, zieht nach oben und setzt sich im Speicherkern fest, bevor sie endgültig am Schornstein hochzieht. Der Speicherkern wiederum saugt die Wärme auf und gibt sie gleichmäßig wieder ab. Eigentlich handelt es sich dabei nicht um ein neues Heizsystem, schon Kachelöfen oder Dauerbrandöfen funktionieren nach dem Prinzip der Wärmespeicherung. Geändert hat sich durch die Weiterentwicklung der Werkstoffe und in Sachen Design dennoch einiges.