Speckstein – der optimale Wärmespeicher bei Kaminen

Natürlich vorkommender Speckstein besteht aus 100 Prozent Talkum, wodurch Speckstein zu einem Mineral wird. In manchen Gebieten hingegen, in dem Speckstein vorkommt, setzt sich das Gestein aus Talk und verschiedenen Mineralien zusammen. Deshalb treten beim Speckstein auch so unterschiedliche Farbprägungen auf.
Neben den optisch schmeichelnden Farben besitzt das Gestein für die Menschen viele nutzbare Eigenschaften und deshalb wurde Speckstein bereits in früherster Geschichte für den Alltag gebraucht.

Speckstein – ein Allrounder

Gerade weil der Hauptbestandteil des Specksteins Talk (Mineral) ist, ist es für die Kosmetikindustrie eine ideale Basis zur Herstellung von kosmetischen Produkten – entweder in Puderform oder als Gleitmittel bei der Tablettenherstellung.

Auch die hitzebeständigen und wärmespeichernden Eigenschaften des Specksteins werden zum einen zur Herstellung von Haushaltsgegenständen und zum einen zum Ofenbau verwendet.

Von der Antike bis zur heutigen Industrialisierung – Speckstein war schon immer unverzichtbar

Seit vielen tausend Jahren wird Speckstein in vielen Kulturen als wichtiges Gestein für die Herstellung von Schnitzereien und Skulpturen geschätzt. Schon 4000 Jahre vor Christus wurde Speckstein in China für das Schnitzen von Skulpturen verwendet. Diese Kunst wurde von den Chinesen bis hin zur Perfektion veredelt. Bei den Ureinwohnern Nordamerikas wurde vor allem der Pipe Stone benutzt, eine rötliche Art des Specksteins. Sie wurde zu Kult-, Zier- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. So war zum Beispiel die Friedenspfeife fast aller nordamerikanischen Indianerstämme aus Speckstein gefertigt.

Speckstein – ein esoterischer Heilstein

Auch die Überlieferungen, dass der Speckstein ein Heilstein sei, sind schon fast so alt wie die Menschheit. Es gibt viele Völker, die einen hautverjüngenden Puder aus Speckstein als Wundermittel verehren. Die Grundsubstanz dieses Wundermittels ist gemahlener Speckstein der, zusammen mit anderen Mineralien, zu einer Salbe verarbeitet wird. Dass dieser Gedanke nicht ganz so abwegig ist, beweist die Tatsache, dass eine Grundsubstanz von modernen Kosmetika der Speckstein ist. So bestehen viele Puder und Cremes aus diesem Mineral. Schon Hildegard von Bingen wusste um die Heilkräfte dieses Gesteins und erwähnt diese auch in ihren Werken.

Speckstein ist ein direkter Heilstein und kein Meditationsstein. Über die Haut dringt er auch in die Seele ein und vermittelt so ein Gefühl von Zufriedenheit. Der Speckstein lässt sich auch nicht einem bestimmten Sternzeichen zuordnen.

Wenn man einen Speckstein als Heilstein verwendet, dann sollte man ihn einmal im Monat unter fließendem, warmem Wasser reinigen. Damit wird außerdem eine Entladung des Specksteins bewirkt. Specksteinpuder kann man ganz leicht mit der Hilfe eines Reibeisens selbst herstellen. Bemerkt man einen Verlust der Heilkräfte des Specksteins, so sollte man ihn für einige Tage in einem Blumentopf eingraben. Nur natürliche Erde bewirkt, dass sich der Speckstein neutralisieren und regenerieren kann. Somit kann der Speckstein nur auf diese Weise gestärkt werden.