Schaufel und Besen lässt im Handumdrehen die Asche verschwinden

Besen und Schaufel sind in der Regel Teil des Kaminbestecks – niemand anders könnte die vom Ofen herausfallende Asche so gut zusammenkehren wie es Schaufel und Besen tun. Auch dann, wenn man nicht ein komplettes Besteckset anschafft, sind Besen und Schaufel oftmals eine Einheit, die gemeinsam erworben wird. Allerdings kann man das nützliche Ofenzubehör nicht mit einer herkömmlichen Schaufel und Besen verwechseln. Schließlich müssen sie unter ganz besonders heißen Bedingungen arbeiten.

Bevor es zum Arbeitsdienst für Schaufel und Besen geht – erst einmal auf seine Hitzebeständigkeit testen

Wichtig ist natürlich zunächst einmal, dass sowohl Schaufel als auch Besen hitzebeständig sind. Dabei sollte man jedoch nicht unbedingt jeder Herstellerangabe oder jedem Werbespruch Glauben schenken. Ganz einfache und günstige Werkzeuge werden gern als geeignet und hitzebeständig angeboten. Doch sollte man hier die Artikelbeschreibung sehr genau lesen. Von einem Kauf von Schaufeln und Besen, bei denen eine Hitzebeständigkeit bis circa 100 Grad bescheinigt wird, sollte man für den Kaminbedarf unbedingt absehen, da der Schwelpunkt von Brennmaterial zwar unterschiedlich hoch liegt, jedoch in aller Regel deutlich über 200 Grad. Selbst wenn man die Asche zunächst im Brennraum auskühlen lässt, so kann es durchaus vorkommen, dass sich noch beim Ausräumen schwelende Nester auftun, die dann aus dem Kehrbesen einen unbrauchbaren Klumpen machen, weil die Kunststoffborsten durch die Hitze miteinander verschmelzen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass man hier tatsächlich ein spezielles und qualitativ hochwertiges Kaminbesteck erhält.

Die Ausmaße der Schaufel und des Besens sollten der Größe des Kamins oder Ofens angepasst sein. Mit einem langen Stil und einem viel zu großen Borstenriegel lässt sich in kleinen Brennräumen beispielsweise wenig ausrichten. Eine zu kleine Schaufel kann dagegen bei einem recht großen Ofen dafür sorgen, dass man schnell die Lust daran verliert, Asche zu schippen und sich eventuellen Verletzungsgefahren auszusetzen.

Ein bisschen schöne Optik darf auch beim Ofenzubehör sein

Hat man bereits anderes Kaminwerkzeug, ist es oftmals schön, wenn Schaufel und Besen in ähnlichem Stil gefertigt sind. Ob es nun Edelstahl oder schwarzer Schmiedestahl ist – sehr stilsicher wirkt es, wenn alle Geräte zumindest aus dem gleichen Material bestehen. Möchte man sein Kaminbesteck aufhängen, sollten Schaufel und Besen entsprechende Ösen am Ende aufweisen, die in ihrer Größe auch auf die Aufhänge-Vorrichtung passen.

In Bezug auf die Schaufel lohnt es sich, bei der Größe nicht nur den Brennraum zu berücksichtigen. Meist wird die Schaufel genutzt, um die Aschereste in eine Aschetonne zu befördern. Daher sollte die Schaufel auch so ausgewählt werden, dass sie in ihrer Breite komplett in die Aschetonne hineinpasst. Muss man von außen vorsichtig seitlich kippen, so sorgt der feine Aschestaub häufig für unnötigen und zusätzlichen Schmutz in der Umgebung. Deshalb – auch wenn die Wintertage kalt sind – macht man lieber während des Reinigungsvorgangs das Fenster auf oder kippt es zumindestens, um den aufkommenden Staub direkt nach draußen zu befördern.

Möchte man auch Brennmaterial mit der Schaufel in den Ofen befördern, so sollte man auch dies bei der Auswahl berücksichtigen. Mit einer kleinen und eher flachen Schaufel lässt sich dies bei Holz oder Holbriketts gut bewerkstelligen. Verwendet man Kohle, so ist eine halb geschlossene Schaufel sinnvoll, um nicht zu viel Schmutz und Dreck zu verteilen. Für Holzpellets wählt man dagegen eine Schaufel mit recht hohen Seiten.

Beim Besen sollte auf die Qualität der Borsten geachtet werden. Sie müssen nicht nur möglichst hitzebeständig sein, sondern auch recht fein, dicht beisammen und eher etwas länger, damit sie den feinen Aschestaub auch aus den hintersten Ecken auf die Schaufel befördern können.