Praktische Aspekte beim Heizen mit Holz

Man darf beim Heizen mit Holz natürlich nicht vergessen, dass der Brennstoff einen gewissen Aufwand erfordert. Mit einem gut durchdachten Konzept kann der Aufwand jedoch in Grenzen gehalten werden.

Im Sommer Holz einkaufen spart Geld

Wer mit Holz heizt, sollte schon im Sommer mit dem Einkauf des Brennmaterials beginnen, weil es Holz zu dieser Jahreszeit oft günstiger gibt. Es lohnt sich also, antizyklisch einzukaufen. Steht erst einmal ein besonders kalter Winter vor der Tür, so steigen neben anderen Brennstoffpreisen auch die Preise des Holzes und eventuell hat der Stammlieferant auch nicht einmal mehr genügend durchgetrocknetes Holz vorrätig, sodass man wieder auf Anbietersuche gehen muss.

Kein feuchtes Holz zum Heizen verwenden

Feuchtes Kaminholz darf und sollte zum Heizen nicht verwendet werden. Der Feuchtigkeitsanteil im Holz muss unter 20 Prozent liegen. Verbrennt man feuchtes Holz, kann dies zu der gefährlichen Versottung des Kamins führen, was eine Sanierung erforderlich machen würde. Beim Verbrennen sollte man außerdem darauf achten, der Brennkammer genug Luft zuzuführen. Ansonsten schwelt das Holz nur, es entstehen ungesunde Dämpfe und der Heizwert ist viel geringer als erwünscht.

Holz wird in Scheiten in der Regel in drei verschiedenen Längen angeboten, in einen Meter langen Stücken oder bereits passgenau mit 25 oder 33 Zentimetern Länge. Kauft man die Ein-Meter-Stücke, so müssen diese noch selbst auf die passenden Maße gespalten werden. Hierfür sollte das Werkzeug natürlich vorhanden sein.

Beim Bewegen des Brennmaterials entsteht natürlich auch bei Holz durchaus Dreck. Dies sollte man berücksichtigen und das Holz nicht unbedingt über feinsten, cremefarbigen Teppich transportieren. Unempfindlichen Fliesen oder generell glatten Böden machen die Verschmutzungen durch den natürlichen Rohstoff aber nichts aus. Staub und Schmutz lassen sich problemlos wegfegen.