Marmor – das optimale Speichermedium für Öfen

Marmor wurde aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften schon in der Antike verwendet. Besonders in der Kunst bekommt das Gestein eine ganz eigene Stellung zugesprochen, vor allem weil es sich sehr gut verarbeiten lässt und eine Oberflächenoptik hervorbringt, die so nicht mit anderen Werkstoffen vergleichbar ist. Neben der leichten Verarbeitung ist Marmor ein sehr gutes Speichermedium, das die Wärme lange speichern kann und sie als Strahlungswärme gleichmäßig wieder abgibt. Deshalb wird es auch in der Ofenproduktion genutzt, um eine höhere und wärmespeichernde Heizleistung zu erzielen.

Marmor speichert Wärme und gibt sie gleichmäßig in den Raum wieder ab

Hinsichtlich seiner Funktionen unterscheidet sich ein Marmorkamin kaum von einem Kachelofen. Durch einige Anbauten ist es möglich, auch weitere Räume zu beheizen und die Wärme effektiv zu Speichern und gezielt zu nutzen. Nachteilig ist hierbei nur, dass Marmor recht teuer ist. Zwar ist der Preis im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten gesunken, jedoch ist er immer noch ein ziemlich kostspieliger Baustoff.

Möglich ist, dass eine große Panoramascheibe aus Glas gewählt wird. Hierdurch werden Nachteile, wie zum Beispiel unerwünschter Funkenflug, fliegende Asche, Qualmen und auch unangenehmer Geruch, vermieden. Wem dies allerdings ein wenig das gewünschte Flair nimmt, der kann auch auch für eine kleinere Scheibe entscheiden. Möchte man mehr Energie effizient nutzen, sollte allerdings über den Einbau eines herkömmlichen Kachelofens nachgedacht werden. Dieser ist für solche Vorhaben nach wie vor am besten geeignet.

Beim Marmorkamin selbst sind einige Heizeinsätze in verschiedenen Formen wählbar. Die verbrauchte und vor allem heiße Luft entweicht durch einen Lüftungsschacht ins Freie. In der Regel dient der Schornstein als Lüftungsschacht. Der Marmorkamin ermöglicht auch das Regulieren der Temperatur. Hierdurch kann ein Raumklima zum Wohlfühlen bewusst erzeugt werden.