Kosten für den Einbau eines Ofens vom Fachmann

Welche Kostenhöhe bei der Beauftragung einer Fachfirma für den Kaminbau auf die zukünftigen Ofenbesitzer zukommen, hängt mit Planung und Vorstellungen an einen Ofen zusammen.

Nachträglicher Schornsteineinbau erhöht die Kosten

Höhere Kosten entstehen dann, wenn zuerst einmal ein Schornstein gebraucht wird. Dies liegt nicht nur an dem hohen Arbeitsaufwand. Durch den Umbau im Haus verändert sich auch die Statik der Immobilie, wodurch wiederum neue Berechnungen und dergleichen erfolgen müssen. Hier kann ein isolierter Außenwandkamin oftmals Geld sparen. Eine gute Beratung durch die Fachfirmen ist deshalb oftmals bares Geld wert. Wichtig ist jedoch zu wissen, welche einzelnen Positionen durch das Fachunternehmen in der Regel in Rechnung gestellt werden.

Tipp: Mehrere Angebote von verschiedenen Fachbetrieben einholen kann Geld sparen

Bevor jedoch eine Aussage zu den Kosten gemacht werden kann, muss erst einmal genau konkretisiert werden, was gemacht werden soll. Hierfür wird durch das Fachunternehmen vor Ort beim Kunden das Aufmaß erstellt. Der Handwerker prüft die örtlichen Gegebenheiten und vermisst den Bauplatz für den Kamin. Anhand dieser Daten unterbreitet das Fachunternehmen dem Kunden dann ein Angebot für den Kaminbau. Die Erstellung des Aufmaßes, und die damit oft einhergehende Beratung, kann durch den Unternehmer bereits in Rechnung gestellt werden. Oftmals entstehen hier jedoch keine Zusatzkosten, wenn die Firma für den Kaminbau tatsächlich beauftragt wird. Grundsätzlich darf die Rechnung später nicht wesentlich von den Konditionen des Angebotes abweichen. Zu einem gewissen Prozentsatz können die festgelegten Preise sich erhöhen. Weitere Kosten können aber nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn während der Baumaßnahmen durch den Kunden weitere Auftragsergänzungen oder Änderungswünsche genannt werden.

Handwerkerkosten können steuerlich geltend gemacht werden

Zu den Positionen auf der Rechnung der Fachfirma gehören in der Regel das Aufmaß, die Materialkosten und die Handwerkerlöhne. Wichtig ist, dass diese Kosten aufgesplittet sind, sodass die Rechnung später bei der Steuererklärung als Handwerkerrechnung geltend gemacht werden kann. Deshalb ist es auch wichtig darauf zu bestehen, dass der Handwerker eine korrekte Rechnung ausstellt. Denn nur dann, wenn eine solche Rechnung vorliegt, können Teile davon als Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Dies ist auch ein Grund, warum es mitunter sinnvoll sein kann, ein Fachunternehmen zu beauftragen, anstatt die Arbeit selbst durch Bekannte erledigen zu lassen. Beim Kaminbau gilt, wie bei anderen Handwerkstätigkeiten auch, dass zum Beispiel eigene Arbeitskosten hier nicht berücksichtigt werden können.

Bevor man eine Firma beauftragt, ist es oftmals sinnvoll, sich mehrere Angebote erstellen zu lassen. Die Preisspannen können hier sehr unterschiedlich liegen, sodass man häufig etwas einsparen kann, auch wenn man vielleicht an zwei oder drei Firmen die Beratung und das Aufmaß extra bezahlen muss.