Elektrokamin – knisterndes Feuer aus der Steckdose

Bei einem Elektrokamin handelt es sich um ein Modell, das keine Baugenehmigung braucht, da es sich primär um einen dekorativen Artikel handelt und außerdem ohne Baumaßnahmen aufgestellt werden kann. In Sachen Design können sie ihren “echten” Kaminbrüdern verblüffend ähnlich sehen, nur dass sie nicht mit Holz, sondern mit Elektrizität betrieben werden und Schmutz, eventuelle Brandgefahren sowie Rauch ausbleiben. Doch Strom gehört nicht gerade zu den günstigsten Dingen unseres Lebens und deshalb ist es ratsam, während des Betriebs auch ein wenig an seine Nebenkostenabrechnung zu denken.

Zwischen ein und zwei Kilowatt beträgt die Heizleistung der meisten Elektrokamine. Diese wird zusätzlich durch den Betrieb eines Gebläses für die Umluftfunktion unterstützt. Soll lediglich der Effekt der Flammen genutzt werden und wird die Heizung nicht benötigt, so wird eine Leistung zwischen 50 und 200 Kilowatt verbraucht. Wichtig ist allerdings, dass der Elektrokamin nicht genug Heizleistung aufbringen kann, um größere Räume adäquat zu erwärmen. Alles in allem ist der Elektrokamin, solange es sich nicht um eine Infrarot- oder Strahlungsheizung handelt, nur ein dekoratives Schmuckstück.

Bei einem Elektrokamin gilt: Ein bisschen mehr Qualität und bisschen weniger Quantität

Preislich kann man sich nicht festlegen. Die Kosten eines Elektrokamins sind stark abhängig von Materialien, Design und Hersteller. Doch nicht der Preis sollte in dem Fall entscheidend sein, sondern die Qualität – denn ohne Gefahrenquellen kommt auch ein Elektrokamin nicht aus, vor allem wenn es sich um verminderte Qualität handelt.
Ein Elektrokamin aus Naturstein ist oftmals als Selbstbausatz zu erwerben. Bekannt sind vielen Verbrauchern auch die Elektrokamine, die wie ein Bild an der Wand zu befestigen sind. Diese sind häufig sehr günstig in der Anschaffung und dekorativ gestaltet. Zudem sind Modelle erhältlich, die einen akustischen Effekt des knisternden Feuers beinhalten.