Ein Kachelofen wird mit Feuer betrieben – deshalb ist immer Vorsicht geboten

Vergleicht man diese Option mit der eines herkömmlichen Kachelofens, so wird deutlich, dass sich hier die wärmende Fläche vergrößern und somit effektiv nutzen lässt. Bei jedem Kachelofentyp ist die nutzbare Wärmemenge gleich, die durch die Feuerung erzeugt wurde. Hierdurch wird deutlich, dass die Vergrößerung der Fläche, auf die die Wärme verteilt werden soll, dazu führt, dass sich die Oberfläche nicht über das Maß hinaus erhitzt, sondern angenehm regulierbar ist. Hierdurch entsteht ein angenehmes Raumklima, das gleichmäßig den Wohnraum beheizt. Die Familien wissen dies zu schätzen, da sie ihren Wohnraum nutzen können, ohne sich unnötig einzuschränken.

Für die Gesundheit hat dies positive Auswirkungen, da sich der Körper an eine bestimmte Temperatur in seiner gewohnten Umgebung gewöhnen kann. Hierdurch haben auch kranke und geschwächte Menschen die Möglichkeit, die beste Umgebung für ihren Körper und eine mögliche Genesung zu schaffen.
Allerdings gibt es hierbei auch einige Gefahren, auf die hingewiesen werden sollte. Ein Szenario, das sich niemand ausmalen möchte, ist, dass durch eventuelle Bedienungsfehler des Menschen Teile des Brennstoffes verschwelen können, wenn explosive Gase freigesetzt wurden.

Eine mögliche Verpuffung oder gar Explosion kann zu schwerwiegenden Beschädigungen oder der Zerstörung des Ofens führen. Möglich ist auch das Absprengen von wichtigen Konstruktionsteilen oder sogar das Entlangen von Glut oder Brennstoff. Dieser entwickelt brennbare Gase, die bereits nach einem vorübergehenden Luftmangel verpuffen können. Hierbei sind erhebliche Verletzungen für die Verbraucher möglich. Besonders Kinder sollten in einem solchen Moment zwingend in Sicherheit gebracht werden.

Einem rational denkenden Erwachsenen schießen hierbei oftmals versicherungstechnische Fragen durch den Kopf. Diese sollten aber im Ernstfall eine eher untergeordnete Rolle spielen. Schäden, die durch diesen Vorgang eventuell verursacht wurden, werden ohnehin erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar. Oberste Priorität sollte immer die Sicherheit haben. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Familienmitglieder, besonders die Kinder, zunächst in Sicherheit zu bringen. Idealerweise verlassen sie das Gebäude und werden von einer anderen erwachsenen Person beaufsichtigt. Dies verschafft dem Verbraucher die nötige Ruhe, damit auch er sich nicht durch Sorgen und Unachtsamkeit Verletzungen herbeiführt. Es ist wichtig, in einem solchen Fall einige Hinweise zu beachten.

Wenn die brennbaren Gase restlos verbrannt sind, kann die Ofentür ohne Gefahr verschlossen werden. Allerdings sollte dies auch erst zu diesem Zeitpunkt getan werden. Erkennbar ist der Moment daran, dass sich in dem Ofen keine Flammen mehr befinden. Brennen kann dann ausschließlich die flammenlose Glut, also der Kohlenstoff.

Werden diese Hinweise nicht beachtet, so kann dies erhebliche und teils auch dramatische Folgen für den Ofenbesitzer haben. Diese sind zum Beispiel, dass Kohlenmonoxid in den Wohnraum gelangen kann, da eine unvollständige Verbrennung eingetreten ist. Solch ein Vorgang ist die Folge, wenn die Luftzufuhr unterbrochen wurde, obwohl der Heizstoff, zum Beispiel Kohle oder Holz, noch Flammen entwickeln.

Zusätzlich bilden sich bei dieser unvollständigen Verbrennung Ruß- und auch Teerablagerungen im Innern des Schornsteines, die einen schwerwiegenden Schornsteinbrand auslösen können. Bei solchen Folgeschäden kommen auf die Verbraucher enorme Kosten zu, die bei einer dringend notwendigen Sanierung auf sie zukommen würden. Außerdem ist den meisten Hauseigentümern im Wesentlichen die Sicherheit am Wichtigsten. Diese wird nicht gefährdet, wenn nicht nachlässig mit den Verhaltens- und Anwendungsregeln für den Betrieb des Kachelofens umgegangen wird.