Der Rauchabzug – gemauert oder aus Edelstahl?

Heutige Eigentümer besitzen häufig aber gar keinen Schornstein mehr und müssen deshalb vor dem Einbau eines Ofens einen passenden Schornstein montieren. Dafür haben Eigentümer zwei Möglichkeiten: zum einen ein Edelstahlschornstein, der an die Außenwand angebracht wird oder zweitens ein gemauerter Schornstein im Innenbereich des Hauses. Ein Schornstein wird entweder aus einzelnen Teilen gemauert oder es wird ein Fertigteilschornstein geliefert. Die einzelnen Elemente sind in der Regel genau so hoch wie ein Zimmer, so dass man für ein normales Einfamilienhaus mit drei Schornsteinelementen planen muss. Zur Montage des Schornsteins wird ein Mobilkran benötigt.

Beim Bau selbst ist darauf zu achten, dass die einzelnen Elemente genug Abstand zu den Wänden haben. Das hat brandschutztechnische Gründe, so dass es unter Umständen keine Genehmigung vom Schornsteinfeger gibt, wenn der Abstand nicht eingehalten wurde. Neben den Arbeiten am Schornstein selbst, sind aber noch weitere Arbeitsschritte notwendig, die auch mit Kosten zu Buche schlagen. Alles in allem kann man für einen Schornstein in etwa Kosten von 2500 Euro veranschlagen.

Bei einem vorhandenen Schornstein sollte man auf jeden Fall den Schornsteinfeger zu Rate ziehen, ob dieser auch weiterhin genutzt werden darf. Die höchsten Kosten kommen aber eigentlich erst mit dem eigentlichen Kaminbau auf den Verbraucher zu, da nicht nur der Kamin bezahlt werden muss, sondern auch das viele Zubehör. Dieses umfasst zum Beispiel eine feuerfeste Bodenplatte, die je nach Größe mit einem Preis von zwanzig bis zu 200 Euro veranschlagt werden muss. Plant man sogar den Bau eines Kachelofens, so kommen wegen der Größe hier schnell mehrere Tausend Euro zusammen. Um eine Summe zu nennen, muss man beim Bau eines Kachelofens mit einer Summe von circa 6000 Euro rechnen.

Lässt man den Kamin von einem Spezialisten errichten, so muss man bedenken, dass sich der Marktpreis des Ofens aus vielen verschiedenen Posten zusammen setzt. Zum einen gibt es die Materialkosten und die Aufbaukosten je nach Arbeitsaufwand. Was viele Menschen aber nicht mit bedenken, sind die Fixkosten, die die Firma hat. Dazu gehören zum Beispiel Büroangestellte, der Fuhrpark, Urlaubsgeld und so weiter. Diese Kosten trägt man natürlich als Verbraucher mit, wenn man sich dafür entscheidet, den Kamin von einem Profi bauen zu lassen.

An dieser Stelle kann man viel Geld sparen, wenn man den Kamin in einem Bausatz kauft. Hier muss der Verbraucher zwar zu Hause die Einzelteile selbst zusammen bauen, aber man geht damit den immensen Aufbaukosten aus dem Weg. Der Anschaffungspreis liegt hier bei etwa 2000 Euro. Doch auch hier gilt der Grundsatz. Wenn man sich für ein hochwertigeres Material und Design entscheidet, dann steigen auch die Kosten für die Anschaffung des Kamins.

Wer noch mehr sparen möchte und dazu noch ein gewisses handwerkliches Geschick mitbringt, der sollte über den Kaminbau in Eigenregie nachdenken. Allerdings sollte man vor Baubeginn einen Fachmann konsultieren. Die Kosten für den Kaminbau in Eigenregie liegen bei etwa 1500 Euro, je nachdem welcher Umfang und welche Ausstattung gewünscht wird.