Bio-Ethanol Kamine – dekoratives Schmuckstück

Bio-Ethanol Kamine erfreuen sich einer immer wachsenden Beliebtheit. Dieser Spezialofen wird mit einem Bioalkohol, dem Ethanol betrieben. Er verbrennt nahezu ohne Rückstände und braucht keinen Schornstein, besitzt aber nur eine geringe Heizleistung. Natürlich wird die Luft im Raum erwärmt, aber man kann sich das etwa wie bei einem Fön vorstellen – in Betrieb erwärmt er die Luft, ist er hingegen ausgeschaltet, kühlt die Luft sofort wieder ab.

Der richtige Umgang mit Bio-Ethanol

Hinsichtlich der Be- und Entlüftung eines Bio-Ethanol Kamins wird ein spezielles System genutzt. Die Brennkammer des Kamins ist durch ein gut entwickeltes System gesichert. Dies ist unbedingt notwendig, da bei der Verbrennung von Ethanol leicht entzündliche Gase entstehen. Wird die Brennkammer geschlossen, so wird dem Kamin die Luft und somit auch der Sauerstoff entzogen. Hierdurch ist das Feuer schnell, einfach und sauber zu löschen. Zu beachten ist allerdings, dass die Brennkammer erst dann vollständig geschlossen werden darf, wenn die Feuerstelle komplett abkühlen konnte. Hierdurch ist sichergestellt, dass alle gefährlichen Gase aus dem Kamin entwichen sind und somit keine Gefahr mehr von ihnen ausgehen kann.

Außerdem muss die Brennkammer nach jeder Anwendung gutbelüftet werden, damit restliche Gase entweichen können. Um das Feuer zu entzünden, sollte der Verbraucher einen Gegenstand wählen, der es ihm ermöglicht, jegliche Gefahr von sich abzuwenden. Besonders gut geeignet ist zum Beispiel ein Stabfeuerzeug. Dieser Vorgang ist dem ähnlich bei einem Gasherd. Auch hier greifen die Anwender in der Regel auf ein solches Feuerzeug zurück, um ihre Hände vor eventuellen Verbrennungen zu schützen.

Es sind nämlich oft reine Anwendungsfehler, von denen die meisten Gefahren ausgehen. Deshalb ist der richtige Umgang das A und O – der eigenen Gesundheit zuliebe.
Muss Ethanol nachgefüllt werden, so ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass der Brennstoff während des Betriebs aufgefüllt werden darf. Hierdurch könnte eine erhebliche Stichflamme ausgelöst werden, die schnell auf Möbel und Einrichtungsgegenstände übergreifen kann. Der Brennstoff darf nur dann nachgefüllt werden, wenn die Brennkammer vollständig abgekühlt ist. Dieser Hinweis ist sehr wichtig, denn bei vielen anderen Öfen ist das Nachfüllen des Brennstoffs problemlos jederzeit möglich, wie zum Beispiel das Nachlegen von Brennholz beim Kaminofen.