Beim Holz stimmt der Brennwert

Ob ein Brennstoff effektiv ist oder nicht, wird durch den Brennwert angegeben. Je höher der Brennwert, desto effektiver ist das Heizen. Der Brennwert wird üblicherweise in Kilowattstunden (abgekürzt KWh) pro Raummeter (abgekürzt rm) angegeben. Prinzipiell ist der Brennwert bei Hartholz besser als bei Weichholz. Grundsätzlich weisen Eiche, Buche, Esche und Robinie (auch als falsche Akazie bezeichnet) mit 2.100 KWh/rm den höchsten Brennwert unter den Holzsorten auf. Es folgen Kastanienholz mit 2.000 KWh/rm sowie, mit jeweils 1.900 KWh/rm, Ahorn, Birke, Platane und Ulme.

Auf Holz umstellen und Heizöl einsparen

Ebenfalls ist es natürlich interessant einmal festzustellen, wie viel Liter Heizöl durch einen Raummeter einer bestimmten Holzsorte ersetzt werden können. Hier liegt die Eiche mit viel Vorsprung ganz vorn. Ein Raummeter Eichenholz ersetzt umgerechnet 195 Liter Heizöl. Auf Platz zwei liegt eine Holzsorte, die man vielleicht nicht unbedingt in den Gedanken gehabt hätte: Lärchenholz ersetzt immerhin 185 Liter Heizöl je Raummeter. Den dritten Platz teilen sich Ahorn, Buche und Esche. Holz ist also, gemessen an seinem Brennwert, kein schlechter Stoff zum Heizen. Betrachtet man einmal die im vorherigen Abschnitt genannten Vorteile des Brennstoffes Holz, so wird deutlich, warum Holz, als ältestes Brennmaterial überhaupt, auch heute noch nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Von dem wunderschönen Flammenbild und der Gemütlichkeit des knisternden Feuers einmal abgesehen.